Wissenswert:
Die palmenartige Papaya ist eine sehr eigenartige Pflanze. Es ist eigentlich kein Baum, da sein Stamm nicht verholzt, und botanisch gesehen sind seine riesigen Früchte eigentlich Beeren. Seine ledrigen, vielfach eingedellten Blätter – die einer Feige ähneln – sitzen spiralförmig um den Stängel. Die Blüten sind cremefarben mit einem aromatischen Duft. Unreife Früchte werden wie Gemüse zur Herstellung von Chutneys, Currys und Salsas verwendet. Das reife Fruchtmark hat einen süßen Geschmack, der durch Zugabe von etwas Zitronensaft oder Ingwer intensiviert werden kann. Der Name Papaya stammt aus der Sprache der Arawak-Indianer, die die Frucht als Heilpflanze nutzten. Übrigens war der Melonenbaum im Jahr 2008 erst die fünfte Pflanze, deren Genome vollständig sequenziert wurden.
Natürliche Lage:
Der Ursprung des Melonenbaums liegt im Süden Mexikos. Sie wurde bereits in präkolumbianischer Zeit von den Indianern Mittelamerikas und Brasiliens angebaut.
Anbau:
Die Samenvermehrung im Haus ist das ganze Jahr über möglich. Um die Keimfähigkeit zu erhöhen, sollten Sie die Samen zum Vorbereiten über Nacht in warmes Wasser legen. Anschließend die Samen ca. 1 cm tief in feuchte Blumenerde pflanzen und den Saatbehälter mit Klarsichtfolie abdecken, damit die Erde nicht austrocknet. Vergessen Sie nicht, einige Löcher in die klare Folie zu bohren und sie jeden zweiten oder dritten Tag für ca. 2 Stunden vollständig zu entfernen. So vermeiden Sie Schimmelbildung auf Ihrer Blumenerde. Stellen Sie das Saatgefäß an einen hellen und warmen Ort mit einer Temperatur zwischen 20°C und 25° Celsius und halten Sie die Erde feucht, aber nicht nass. Die Keimung beginnt nach drei bis vier Wochen.
Stelle:
Der Melonenbaum ist eine tropische Pflanze und bevorzugt einen hellen und sonnigen Standort. Im Sommer kann es auch an einen windgeschützten und warmen Platz im Garten oder auf Ihrem Balkon gestellt werden. Auch jüngere Pflanzen können der prallen Sonne widerstehen.
Pflege:
Der tropische Melonenbaum benötigt etwas weniger Wasser, und es reicht aus, um die Erde etwas feucht zu halten. Zu viel Wasser kann die Wurzeln schädigen. Daher empfiehlt es sich, die obere Erdschicht zwischen den Gießperioden mit kalkarmem Wasser oder Regenwasser austrocknen zu lassen. Zwischen Mai und Oktober sollten Sie Ihre Pflanze außerdem alle zwei Wochen mit Flüssigdünger für Kübelpflanzen versorgen.
Im Winter:
Es besteht kein Grund zur Sorge, wenn Ihre Papaya-Pflanze im Winter fast alle Blätter abwirft und nur an der Spitze des Sprosses Lebenszeichen zeigt. Halten Sie die geronnenen Wurzeln jetzt eher trocken. Besonders während der Überwinterung jüngerer Pflanzen sollten Sie den Topf an einem hellen und zugfreien Ort mit einer Temperatur zwischen 15° und 25° Celsius halten. Die weichholzigen Zweige können beschnitten und dann mit einem Wundverschlussprodukt behandelt werden.
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